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Die Bayreuther Festspiele
Die Richard-Wagner-Festspiele schenken unserer Heimatstadt Bayreuth internationalen Glanz und weltweite Bekanntheit. Der Grundstein für das Festspielhaus auf dem Grünen Hügel wurde
im Jahre 1872 gelegt. 1887, nur 15 Jahre später, gründeten Hans und Eberhardt Maisel die Brauerei Gebr. Maisel. Seitdem wurden in Bayreuth von Generation zu Generation einerseits die
Kunst des Bierbrauens andererseits das Gesamtkunstwerk Richard Wagners weitergegeben, erhalten und im Sinne der Vorväter fortgeführt. Das Familienunternehmen Maisel engagiert sich als
Partner der Bayreuther Festspiele.
Höhepunkt ist dabei der Maisel’s Weisse Festspiel-Frühschoppen, der am Tag nach der Eröffnung der Festspiele stattfindet. Seit nunmehr einem
Vierteljahrhundert verbindet der Maisel’s Weisse Festspiel-Frühschoppen in Bayreuth auf seine unnachahmliche Weise kulturellen Hochgenuss mit der
fränkisch-bayerischen Lebensart. Künstler, Mäzene der Bayreuther Festspiele und Premierengäste treffen sich vor der herrlichen Barock-Kulisse der historischen Parkanlage
Eremitage zum zwanglosen Gedankenaustausch in lockerer Atmosphäre. Neben musikalischen Schmankerln der Bayreuther Festspiele warten in guter Tradition Weissbier und Weisswürste auf die
Gäste.

2008 durften sich alle Gäste auf ein ganz besonderes Eröffnungswochenende der Bayreuther Festspiele freuen: Auf die vielgelobte Parsifal-Premiere, dann einen Tag danach auf den 25.
Festspiel-Frühschoppen mit kleiner Premierennachlese und am darauffolgenden Sonntag auf die Siemens Festspielnacht mit großer Live-Übertragung der Meistersinger
auf dem Festplatz in Bayreuth. Der 25. Festspiel-Frühschoppen wurde moderiert vom Musikjournalisten Axel
Brüggemann, der zu einer ersten kleinen Premierennachlese bat. Am Podium setzten sich neben Katharina Wagner und Jeff Maisel auch Stefan Herheim (Inszenierung Parsifal) und
Oberbürgermeister Dr. Michael Hohl mit der Neuinszenierung auseinander. Neben zahlreichen Künstlern folgten auch viele prominente Premierengäste der Einladung in die Eremitage,
allen voran Bundesaußenminister a.D. Hans-Dietrich Genscher. Musikalisch umrahmt wurde der 25. Festspiel-Frühschoppen von den Bayreuther Festspiel-Hornisten und den 13 Solobläsern
des Bayreuther Festspielorchesters.



Sehen Sie hier den Podcast zum Festspiel-Frühschoppen
Der darauffolgende Sonntag stand ganz im Zeichen eines ganz besonderen Großereignisses, das Bayreuth noch nicht erlebt hat: Zum ersten Mal wurde im Rahmen der Siemens-Festspielnacht eine
Oper live aus dem Bayreuther Festspielhaus übertragen (siehe Bilder unten). Vor der 90 Quadratmeter großen Leinwand versammelten sich insgesamt rund 40.000 Menschen auf dem Bayreuther
Festsplatz, um sich „Die Meisteringer von Nürnberg“ in der Inszenierung von Katharina Wagner anzuschauen. Im Laufe des Tages musste der Festplatz immer wieder wegen
Überfüllung gesperrt werden.


Stefan Herheim, der in Bayreuth die Regie der Neuinszenierung des Parsifal führt, war spontan der Einladung zum Maisel's Weisse Festspiel-Frühschoppen gefolgt. Darüber hinaus
nutzte der Norweger seinen Aufenthalt in Bayreuth, um auch dem Maisel's Brauerei- & Büttnerei-Museum einen Besuch abzustatten. Gemeinsam mit seiner Familie erlebte Stefan Herheim
(Bild unten, Mitte) hautnah die handwerkliche Kunst des Bierbrauens.

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der Bayreuther Festspiele:
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